Neues zur Vogelgrippe
Was wir schon immer sagten, wird nun zögerlich auch von offiziellen Instituten als Möglichkeit zugegeben, nämlich, dass Wildvögel auch von infiziertem Geflügelkot angesteckt werden könnten.
Dazu eine Stellungnahme von Karin Ulich:
Ich erinnere mich nicht, bisher in der Medienlandschaft einen so deutlichen Hinweis darauf erhalten zu haben, dass die Vogelgrippe in den Massentierhaltungen entsteht und ausgebrütet wird. Denn diese mit gestressten, abwehrschwachen Tieren vollgestopften Geflügelfabriken gibt es in Südostasien in großer Dichte, und die Kontrollen über den Verbleib der Abfälle, verstorbenen Tiere, Federn und Kot wird äußerst mangelhaft durchgeführt - wenn überhaupt. Auch beim Ausbruch des Virus H5N1 ist nicht sichergestellt, dass infektiöses Material nicht in den Handel und in die Unwelt gelangt, zum Beispiel auch zurück ins Futter für Geflügel und Schweine. So werden Geflügelbestandteile nachweislich auch nach Europa eingeführt, vermutlich auch in Futtermitteln, zwar illegal, aber ohne entsprechende Kontrollen. Zu ergänzen wäre noch, dass das Virus sehr schnell und regional wieder aus den Wildvögeln verschwindet und bisher nicht in den Ländern angekommen ist, wohin die Zugvögel von H5Nl-betroffener asiatischer Gewässer fliegen, wie zum Beispiel Australien: Da wurde H5N1 nicht festgestellt. Aber in den Ländern, deren Geflügelmästereien oder Käfigbatterien mit Eintagsküken aus den weltweit vernetzten Brütereien beliefert werden, da tauchte immer wieder Vogelgrippe auf.
Und übrigens auch in der Nähe von Instituten, wo mit Vogelgrippeviren Forschung betrieben wird, z.B. auf Rügen im vergangenen Februar.
Karin Ulich, Dez. 06