Tier & Mensch e.V. |
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Demonstration vor dem Bundesrat im November 2004
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Tierschützer demonstrierten für artgerechte Hennen- und Schweinerhaltung
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Die mit gelben Mützen uniformierten Handlanger der Tierfabrikanten wurden in Bussen aus allen Teilen Deutschlands herangefahren.
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Abgeordnete der Tierversuchsgegner überreichen Frau Künast ein glückliches Huhn und Unterschriftenlisten.
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Am 19. Nov. 04 fand die entscheidende Abstimmung im Bundesrat über die Umsetzung der EU-Schweinehaltungsverordnung statt. Sowohl Tierschützer als auch Abgesandte der Hühnerbarone fanden sich in der Leipziger Straße in Berlin vor dem Gebäude des Bundesrates ein. Wie bereits von der CDU-Mehrheit der Bundesländer angedroht, wurde eine Übernahme abgelehnt, weil Frau Ministerin Künast nicht bereit war, das bereits beschlossene Verbot der Käfighaltung von Legehennen wieder zurückzunehmen. Auch der Kompromissvorschlag einer „Kleinvoliere“, die nichts anderes ist, als ein etwas größerer Käfig, wurde von ihr nicht akzeptiert. Nun droht der Bundesrepublik eine Vertragsstrafe wegen „nicht fristgerechter Umsetzung einer EU-Verordnung“. Wir begrüßen es, dass Frau Künast sich nicht auf so lächerliche Weise erpressen lässt. Die alleinige Schuld haben die Bundesländer, die nicht vor Verschwendung von Steuergeldern zurückschrecken, um der Geflügellobby ihre Massenbetriebe zu erhalten. E.U. Januar 05 |