Tier & Mensch e.V. |
Die Dänen leiden, genau wie wir, zunehmend an der
„Wohlstandsverfettung". Sie sind die Dicksten in der EU. Die
Zahl der „Superschwergewichtler" hat sich in den letzten
zwanzig Jahren verdoppelt - Tendenz steigend. Nun will das dänische
Parlament mit einer Fettsteuer gegensteuern. Sie soll den nicht
unerheblichen Betrag von 3,30€ pro kg ausmachen, und das würde
1,35 Milliarden € in die Staatskasse spülen
Recht so, sagen wir und erlauben uns die Frage, ob bei uns nicht eine Fleischsteuer
angebracht sei? Da wir nicht hoffen dürfen, dass die
Massentierhaltung abgeschafft wird, wäre das immerhin ein schüchterner
Anfang. 3,50€ pro kg zum Beispiel brächte dem Finanzminister beim
gegenwärtigen Fleischverbrauch an die 18 Milliarden in die Kasse.
Zugegeben: Ein Tropfen auf den heißen Stein bei einer
Staatsverschuldung von z.Z. 1,7 Billionen - Tendenz steigend. Würde
nicht einmal ein Drittel der Zinsen abdecken, die wir jährlich
aufbringen müssen. Doch „Kleinvieh macht auch Mist", sagte
der Bauer früher, als der Hahn noch drauf krähte.
E.U.,
Quelle: Berliner Zeitung, Nov. 09
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