Tier & Mensch e.V.
Hier können Sie aktiv helfen!
 
Fordern Sie Ilse Aigner auf, endlich wirksame Regeln 
gegen die millionenfachen Fehlbetäubungen einzuführen!


Medienberichte haben ein altbekanntes Problem wieder an das öffentliche Licht gebracht: In jedem Jahr finden hunderttausende Schweine und Rinder sowie millionen Hühner und Puten in deutschen Schlachthäusern einen besonders qualvollen Tod, weil die vorherige Betäubung nicht richtig durchgeführt wurde. Fordern Sie Ilse Aigner auf, endlich dagegen vorzugehen!

Bislang verstecken sich Agrarpolitiker hinter einer neuen EU-Schlachtverordnung, die im Jahr 2013 in Kraft treten wird. Die Verordnung ist aber praktisch wirkungslos, da sie besonders fehlerhafte und tierquälerische Betäubungsmethoden weiterhin zulässt.

Machen Sie Ministerin Aigner klar, dass Sie sich mit solchen Argumenten nicht abspeisen lassen und echte Maßnahmen einfordern.

Link zum Protest

 

Katzenschutz-Verordnung gefordert

Ein großes Bündnis aus sehr vielen Tierschutzverbänden und -vereinen fordert mit Nachdruck eine Verordnung zum Schutz der Katzen. Regierung und Länder sollen in Deutschland vorschreiben, alle Freigänger-Katzen kastrieren und kennzeichnen zu lassen. In Österreich gilt ein entsprechendes Gesetz schon seit 2005. In Deutschland ist die Stadt Paderborn Vorreiter.

Tier & Mensch e.V. schließt sich der Forderung an. Auch Sie können aktiv werden:

Link zur Petition

 
Petition für kleine Schlachthöfe

Liebe Tierfreunde,

je größer ein Schlachthof, desto massiver sind die Probleme mit Tierleid und auch Krankheitskeimen, die für Lebensmittelvergiftungen verantwortlich sind. Die Lieferbetriebe, riesige Tierfabriken, die oft hunderte Kilometer entfernt sind, so dass die Tiere langen, qualvollen Tiertransporten ausgesetzt sind, sind häufig mit Infektionserregern wie Campylobakter und Salmonellen belastet, die  in den Großschlachthöfen auch unbelastetes Fleisch infizieren können. Da helfen alle Hygiene-Verordnungen gar nichts. 
Akkord und mangelhaft ausgebildetes Personal führen jeden Tierschutzansatz ad absurdum. Aus hygienischen und Tierschutzgründen ist es wichtig, kleine Schlachtstätten und Hofschlachtungen zu erhalten und auch wieder neu zu ermöglichen, statt sie mit sinnlosen und unbezahlbaren Vorschriften auszurotten. Auch bisher mussten kleine Metzgereien und Hofschlachtungen sauber und hygienisch arbeiten, auch wenn sie keine  mit Lichtschranke zu bedienenden Wasserhähne usw. hatten, wie es ihnen nun vorgeschrieben ist. 
Nur kleine, regionale Schlachtstätten können gewährleisten, dass Tiere aus kleinen, auch artgerecht und gesund gehaltenen Beständen regional stressarm geschlachtet und vermarktet werden.  Auch für die Herkunfts-Transparenz für die Kunden wäre das Voraussetzung. Ich halte diese Petition für außerordentlich wichtig und begrüßenswert.

Karin Ulich

Link zur Petition

 

Begründung

Das Zertifizierungsverfahren ist für kleine Schlachtereien viel zu aufwändig. Die Umsetzung ist für diese Betriebe mit hohen Kosten verbunden und völlig unrentabel. Die Verordnung ist eher für Großbetriebe entwickelt worden.

Die Durchsetzung der Verordnung ohne Ausnahme, wie sie seit Jahresbeginn vollzogen wird, führt zur Schließung von Kleinbetrieben und Metzgereien.

Allein von ca. 90 Betrieben im Nürnberger Land etwa mussten beispielsweise 40 ihre Schlachthäuser deshalb schließen. Betroffen sind vor allem traditionelle Betriebe wie kleine Metzgereien und Landgasthöfe, die beispielsweise einen separaten Raum für die Zerteilung der Tiere nicht vorweisen können. Die Schaffung eines solchen Raumes mit den entsprechenden Einrichtungen ist meist unmöglich oder mit hohen Kosten verbunden.

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